Krone Leistungen

Leistungen

Wir beraten Sie

Von uns erhalten Sie Unterstützung bei der Gestaltung von Verträgen, Dokumenten und Urkunden.

Wir begleiten Sie

Bei Meinungsverschiedenheiten, Auseinandersetzungen und Abwicklungen sind wir an Ihrer Seite.

Wir helfen Ihnen

Benötigen Sie Hilfe bei behördlichen Verfügungen und gerichtlichen Verfahren?
Wir helfen gerne.

Unsere Schwerpunkte

Das Familienrecht ist der besondere Teil des Zivilrechts, der die aus der Ehe bzw. Lebenspartnerschaft sowie die aus der Verwandtschaft resultierenden Rechtsverhältnisse regelt.

So normiert das Familienrecht die Voraussetzungen für das Eingehen einer Ehe, die Rechte und Pflichten während ihres Bestehens sowie die Folgen, wenn eine Ehe aufgehoben wird. Der letztgenannte Bereich umfasst dabei speziell die Folgen einer Ehescheidung, nämlich den Ausgleich der während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften (Versorgungsausgleich), die Verteilung des während der Ehezeit erworbenen Vermögens (Zugewinnausgleich) sowie den Versorgungsanspruch des finanziell schwächeren Ehegatten (Trennungsunterhalt und nachehelicher Unterhalt).

Daneben umfasst das Familienrecht die Bestimmungen über die Abstammung, über die Rechte und Pflichten zwischen Eltern und Kinder sowie über die wechselseitigen Unterhaltspflichten zwischen in gerader Linie verwandten Personen (insbesondere Kindes- und Elternunterhalt).

Dieses ist nur eine allgemeine Charakterisierung des Rechtsgebietes, die keine anwaltliche Beratung im Einzelfall ersetzt.

Der Rechtsbereich unterteilt sich in das beitragsfinanzierte Sozialversicherungsrecht und das überwiegend steuerfinanzierte Sozialrecht.

Das Sozialversicherungsrecht erfasst staatliche Sozialleistungen, die an eine bestimmte Mitgliedschaft in der Sozialversicherung anknüpfen, nämlich in Form der Pflichtversicherung oder freiwilligen Versicherung in dem jeweiligen Sozialversicherungszweig. Die Leistungen werden nach dem Grundsatz der Solidargemeinschaft erbracht, d. h. die Finanzierung der jeweils anfallenden Ausgaben erfolgt durch die Erhebung von Beiträgen, die sich zumeist an den wirtschaftlichen Verhältnissen des Versicherten orientieren. Die Leistungshöhe richtet sich zwar ebenfalls nach den eingezahlten Beiträgen (Versicherungszeiten), jedoch erfolgt im Gegensatz zu einer privatrechtlichen Versicherung keine Ansparung und Verzinsung. Die wichtigsten Bereiche des Sozialversicherungsrechts sind die Krankenversicherung nach dem Vierten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB IV), die Rentenversicherung nach dem SGB VI, die Arbeitsförderung (originäres Arbeitslosengeld) nach dem SGB III, die Pflegeversicherung nach dem SGB XI und die Unfallversicherung nach dem SGB VII.

Demgegenüber erfasst das Sozialrecht staatliche Sozialleistungen, die nicht an einer Mitgliedschaft in der Sozialversicherung, sondern an der Bedürftigkeit des Betroffenen anknüpfen. Diese Leistungen werden gewährt, wenn die Eigenmittel sowie etwaige Leistungen aus der Sozialversicherung nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs ausreichen. Die wichtigsten Bereiche des Sozialrechts sind die Grundsicherung für Arbeitslose (Arbeitslosengeld II) nach dem SGB II und die Sozialhilfe nach dem SGB XII. In diesen Bereich fällt aber auch das Wohngeld oder die Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz (z. B. Kriegsopferfürsorge oder sonstige Entschädigungsleistungen).

Dieses ist nur eine allgemeine Charakterisierung des Rechtsgebietes, die keine anwaltliche Beratung im Einzelfall ersetzt.

Das Gesellschaftsrecht befasst sich mit den rechtlichen Möglichkeiten des Zusammenschlusses mehrerer Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks. Man unterscheidet im wesentlichen zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften.

Zu den Personengesellschaften gehören die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die offene Handelsgesellschaft (OHG), die Kommanditgesellschaft (KG) und die Partnerschaftsgesellschaft. Personengesellschaften zeichnen sich dadurch aus, dass den Gesellschaftern das Gesellschaftsvermögen als gesamthänderisch gebundenes Sondervermögen zugeordnet bleibt und mindestens ein Gesellschafter den Gläubigern der Gesellschaft unbeschränkt mit seinem gesamten Vermögen haftet. Er muss allerdings keine natürliche Person sein (z. B. GmbH & Co. KG).

Bei den Kapitalgesellschaften haftet nur das Vermögen der Gesellschaft für die Gesellschaftsschulden. Zu diesem Zweck wird für das Gesellschaftsvermögen ein eigener Rechtsträger gebildet, der einen Durchgriff auf die Gesellschafter grundsätzlich ausschliesst. Aufgrund der rechtlichen Verselbständigung von ihren Gesellschaftern bezeichnet man diese Gesellschaft auch als „juristische Person“. In diese Kategorie fallen die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die Aktiengesellschaft (AG) und die Genossenschaft (e. G.). Juristische Personen sind z. B. aber auch der eingetragene Verein (e. V.) und die rechtsfähige Stiftung.

Die rechtlichen Fragen, die mit der Entstehung, der Umwandlung, der Binnenverfassung (Gesellschaftsvertrag, Satzung), dem Eintritt und dem Ausscheiden von Gesellschaftern, den rechtlichen Beziehungen zwischen verschiedenen Gesellschaftsorganen (z. B. Geschäftsführer und Gesellschafterversammlung), der Abwicklung und der Löschung einer Gesellschaft verbunden sind, sind Gegenstand des Gesellschaftsrechts.

Dieses ist nur eine allgemeine Charakterisierung des Rechtsgebietes, die keine anwaltliche Beratung im Einzelfall ersetzt.

Das Private Baurecht regelt die Rechte und Pflichten der Parteien aus Verträgen über Bauleistungen sowie Architekten- und Ingenieurleistungen. Eine Bauleistung kann die Errichtung eines gesamten Gebäudes oder sonstigen Bauwerks, aber auch eine einzelne Handwerkerleistung an einem Gebäude oder Bauwerk sein. Das private Baurecht ist vom öffentlichen Baurecht zu unterscheiden, das sich mit Baugenehmigungen, Grenzabständen, Auflagen für Brand- oder Denkmalschutz und sonstigen Rechtsfragen befasst, bei denen Behörden in Ausübung ihrer staatlichen Verwaltungsaufgabe eingreifen.

Das private Baurecht regelt den Inhalt des Bauvertrages (des sogenannten Werk- oder Werklieferungsvertrages), die Abwicklung der Bauleistung und die Gewährleistungsrechte bei Baumängeln. Die Parteien vereinbaren in Bauverträgen häufig die Geltung der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB). Teil A enthält Regeln für die Ausschreibung von Bauleistungen, Teil B vom Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) abweichende oder ergänzende Vertragsbestimmungen und Teil C technische Bauvorschriften (DIN-Normen). Gerade bei größeren Bauvorhaben, zunehmend kürzeren Bauzeiten und einer Mehrzahl an der Ausführung beteiligter Planer, Fachleute und Unternehmer verlangt die reibungslose Abwicklung eines Bauvorhabens einen erheblichen Koordinierungsaufwand, der nur umgesetzt werden kann, wenn die Bauleistungen von den Beteiligten auch in dem jeweils vorgesehenen Zeitfenster erbracht werden. Das ist durch Vereinbarung verbindlicher Termine zu sichern.

Ein besonderes Thema ist die Vergütung (Einheitspreis/Pauschalpreis/Vergütung nach Material- und Stundenaufwand) und das Problem der Nachträge. Das Honorar der Architekten und Ingenieure unterliegt – wenn nicht anders vereinbart – den Regelungen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).

Dieses ist nur eine allgemeine Charakterisierung des Rechtsgebietes, die keine anwaltliche Beratung im Einzelfall ersetzt.

Das Erbrecht regelt die Vermögensnachfolge nach dem Tod einer natürlichen Person.

Jeder Mensch kann seinen Rechtsnachfolger (Erben) frei bestimmen. Trifft er keine Bestimmung, legt das Gesetz die Erbfolge fest, orientiert sich dabei an der Nähe der verwandtschaftlichen Bindung und berücksichtigt eine etwa bestehende Ehe des Erblassers. Will der Erblasser einer Person nur einen bestimmten Gegenstand zuwenden (dies kann auch ein Unternehmen sein), kann er ein Vermächtnis aussetzen. Der Erbe ist dann verpflichtet, diesen konkret bestimmten Gegenstand an den Vermächtnisnehmer herauszugeben.

Der Gesetzgeber setzt der Testierfreiheit allerdings Grenzen. Abkömmlinge, Eltern und der jeweilige Ehegatte können einen Pflichtteil verlangen, der ihnen gegen ihren Willen nicht zu entziehen ist. Er beträgt wirtschaftlich die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Pflichtteilsberechtigte können vor dem Tod des Erblassers nur einvernehmlich mit notariellem Vertrag auf das Erbe und/oder ihr Pflichtteilsrecht verzichten.

Der Pflichtteilsanspruch entsteht erst mit dem Erbfall und ist ein reiner Geldanspruch, gibt also keinen (anteiligen) Anspruch auf bestimmte Gegenstände. Der Pflichtteilsanspruch wird auf der Grundlage des zum Zeitpunkt des Erbfalls noch vorhandenen Vermögens errechnet. Um zu verhindern, dass der Erblasser sein wesentliches Vermögen kurz vor dem Tod verschenkt, werden Schenkungen innerhalb der letzten zehn Jahre und an den Ehegatten auch darüber hinaus dem Nachlass hinzugerechnet (Pflichtteilsergänzungsanspruch). Dieser Anspruch ist nicht etwa von dem Beschenkten, sondern durch den Erben zu erfüllen, soweit der Nachlass unter Berücksichtigung etwaiger eigener Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche des Erben ausreicht. Erst danach haftet der Beschenkte.

Dieses ist nur eine allgemeine Charakterisierung des Rechtsgebietes, die keine anwaltliche Beratung im Einzelfall ersetzt.